Ondracek kritisiert Ausfälle bei Steuereinnahmen in Milliardenhöhe
(Berlin) - Der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) und dbb Vize Dieter Ondracek hat erneut drauf hingewiesen, dass dem Staat aufgrund mangelnder Personalausstattung der Finanzämter jährlich Steuereinnahmen in Milliardenhöhe verloren gehen. Die rund 135.000 Finanzbeschäftigten könnten ihre Kontrollfunktion nicht mehr wahrnehmen, weil das Steuerrecht immer komplizierter und das Personal in den Ämtern ausgedünnt werde, zitiert der Spiegel (Ausgabe 32/2006) den DSTG-Bundesvorsitzenden.
Jedes Jahr entstünden dem Staat dadurch Einnahmeausfälle von 70 Milliarden Euro. Ein Drittel dieser Summe würde reichen, um die Erhöhung der Mehrwertsteuer überflüssig zu machen, so Ondracek weiter.
Auf Zustimmung der Deutschen Steuer-Gewerkschaft stoße das Vorgehen Nordrhein-Westfalens. Dort werden Großverdiener mit mehr als einer halben Million Jahreseinkommen wie Betriebe behandelt. Sie müssen alle paar Jahre eine ausführliche Betriebsprüfung über sich ergehen lassen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Dr. Frank Zitka, Pressesprecher
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399
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