Optimierungspotenziale durch vernetzte Systeme und Enterprise Resource Planning (ERP-Systeme) / 7. FFI Technik-Forum zeigt Führungskräften neue Wege auf
(Frankfurt am Main) - Optimale Maschinenbelegungen, kurze Maschinenrüstzeiten sowie insbesondere Just-in-time-Bereitstellung von Materialien, Vorprodukten, Werkzeugen und Produktionshilfsmitteln an den Fertigungs- und Verarbeitungsmaschinen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Welche Optimierungspotenziale ERP-Systeme hierfür bieten, darüber gab das hochkarätig besetzte 7. FFI Technik Form des Fachverbandes Faltschachtel-Industrie e. V. ausführlich Auskunft.
Neben dem Fachprogramm wurde den Teilnehmern ein attraktives Rahmenprogramm bei der Volkswagen AG mit VIP-Führung durch die Fahrzeugproduktion sowie eine eindrucksvolle Besichtigung der historischen Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeiter geboten.
Die Teilnehmer des Forums erhielten exklusive Einblicke in die Möglichkeiten aktueller IT-Vernetzung aller Prozessschritte im Unternehmen mit einer lückenlosen Unterstützung der Prozesskette. Als Benchmark hierfür diente die Automobilindustrie mit ihrer komplexen Fertigung - insbesondere durch den hohen Anteil an Fremdfertigung. In diesem Zusammenhang legten Anbieter von Softwaretools für die Faltschachtelindustrie an Praxisbeispielen dar, welche Lösungsansätze sie analog bieten können. Experten von FFI-Mitgliedsunternehmen und eines Kartonherstellers berichten über ihre Erfahrungen bei der Vernetzung ihrer Produktion bis hin zur elektronischen Planung.
Der Einblick in die technischen Möglichkeiten der Prozessvernetzung wurde durch Diskussionen und praktische Demonstrationen abgerundet. So wurde beispielsweise berichtet, dass die Einführung eines MIS-Systems im Druck- und Weiterverarbeitungsbereich zu einer Rüstzeitreduzierung von fünf Minuten pro Auftrag geführt und der Aufwand für die Nachkalkulation sich erheblich verringert hat.
Als Fazit des Seminars lässt sich festhalten, dass für die Faltschachtelindustrie ähnliche Softwaretools wie für die Automobilindustrie existieren, sie aber in der Praxis noch nicht soviel Verbreitung gefunden haben.
Ein Grund, warum sich führende Unternehmen der Faltschachtel-Industrie dem FFI anschließen: Schon heute repräsentieren die FFI-Mitgliedsunternehmen 60 Prozent der Tonnage und mittlerweile rund 73 Prozent des Umsatzes der gesamten deutschen Faltschachtelbranche.
Neben dem regelmäßig stattfindenden FFI Technik Forum bietet der FFI seinen Mitgliedern viele weitere Vorteile. Dazu gehört ein umfassendes Programm von Seminaren, Publikationen, Personalentwicklungsangeboten, Arbeitskreisen, Ausschüssen und Online-Services. Auch die weiteren Formen der Förderung von persönlichen Kontakten, Informationen und Spezialthemen z. B. zu Lebensmittelbedarfsgegenständen, internationale Wettbewerbe sind Teil der umfangreichen FFI-Netzarbeit.
Quelle und Kontaktadresse:
Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI)
Pressestelle
Lyoner Str. 14, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 890120, Telefax: (069) 89012222
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