Personalabbau bei der hessischen Polizei bestätigt / Statistisches Landesamt und Landtagsprotokoll entlarven Bouffiers Täuschungsmanöver um Polizeistellen
(Wiesbaden/Berlin) - Die Behauptungen des hessischen Innenministers Volker Bouffier, es habe in Hessen zu seinem Amtsantritt im Jahre 1999 über 1.200 unbesetzte Polizeistellen gegeben, hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) endgültig als Unwahrheit entlarvt.
In einer Landtagsdebatte am 12. Mai 2004 hatte Minister Bouffier zur Opposition wörtlich gesagt Als ich das Amt übernommen habe, gab es 176 Personen, für die Sie gar keine Stellen mehr hatten. So war doch die Wirklichkeit.
Jörg Bruchmüller, hessischer GdP-Vorsitzender: Fest steht nun: Herr Bouffier verantwortet ein dickes Personalminus. Das untermauern auch Angaben des Statistischen Landesamtes Hessen, wie der Hessische Rundfunk auch anlässlich des Rededuells Koch-Ypsilanti berichtete.
Die GdP forderte Innenminister Bouffier auf, unverzüglich zur Wahrheit zurückzukehren und die unter die Gürtellinie zielenden Attacken auf die hessische GdP und den GdP-Bundesvorsitzenden Konrad Freiberg einzustellen.
Der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg rief Ministerpräsidenten Roland Koch und Innenminister Bouffier dazu auf, sich ab sofort den Tatsachen zu stellen und endlich Verantwortung für die falsche Politik des Stellenabbaus bei der Polizei zu übernehmen. Freiberg: Den Menschen in Fragen der inneren Sicherheit Sand in die Augen zu streuen, wirft kein gutes Licht auf die Redlichkeit der politisch Verantwortlichen.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Pressestelle
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