Personalie: Ehrennadel für Hans-Jürgen Glasebach / DWA zeichnet engagierten Wasserwirtschaftler aus
(Hennef) - Im Rahmen ihrer Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen am 9. Mai 2006 in Dresden hat die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Glasebach (65) aus Dresden mit ihrer Ehrennadel ausgezeichnet. Damit wurde sein außerordentliches, langjähriges und erfolgreiches Engagement für die Wasserwirtschaft gewürdigt. Hans-Jürgen Glasebach hat dabei nach 1990 die DWA nach Kräften unterstützt.
Hans-Jürgen Glasebach, geboren am 8. Juli 1940, studierte Konstruktiven Ingenieurbau sowie Hydraulik und Wasserbau an der TU Dresden. In den Folgejahren entwickelte er sich zum engagierten Wasserwirtschaftler, zum "Talsperrenprofi" und zu einer anerkannten Führungspersönlichkeit. 1976 wurde er Leiter der Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz, was er bis 1992 blieb. Das hohe fachliche Niveau auf dem Gebiet des Talsperrenwesens in der ehemaligen DDR ist nicht zuletzt auch dem Wirken von Hans-Jürgen Glasebach zu verdanken.
Als 1992 die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen als kaufmännisch organisierter Staatsbetrieb gegründet wurde, wurde Glasebach zum Alleingeschäftsführer berufen. 1994 wurden die damaligen zwölf Flussmeistereien der Landestalsperrenverwaltung zugeordnet, die damit für die Unterhaltung der Gewässer I. Ordnung, der Grenzgewässer und der sächsischen Elb-Deiche zuständig wurde; Hans-Jürgen Glasebach war somit für fast den gesamten staatlichen Wasserbau im Freistaat Sachsen verantwortlich.
Glasebachs Bedeutung für den Wasserbau geht über Sachsen hinaus: Sofort nach der politischen Wende ab 1990 knüpfte er viele Verbindungen in die alten Bundesländer und band so die sächsische Talsperrenverwaltung in das Netz des bundesdeutschen Talsperrenwesens ein. Dem Präsidium des Deutschen Talsperrenkomitees gehörte er bis 2003 an. Das gesamtdeutsche Talsperrensymposium holte er bereits 1993 nach Dresden. Auf seine Initiative hin wurde 2001 ebenfalls in Dresden erstmals in Deutschland die Jahrestagung der Internationalen Kommission für große Talsperren (ICOLD) veranstaltet. Den entsprechenden Fachgremien der DWA stellte er seine Kenntnisse ebenso zur Verfügung. Im Deutschen Institut für Normung (DIN) übernahm er 2002 den Vorsitz des Fachbereichs Wasserbau, wo er bereits die Federführung bei der Überarbeitung der deutschen Stauanlagen-Norm DIN 19700 übernommen hatte. Im Sommer 2005 wurde Hans-Jürgen Glasebach mit Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren pensioniert.
Quelle und Kontaktadresse:
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Dr. Frank Bringewski, Pressereferent
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Telefon: (02242) 8720, Telefax: (02242) 872135
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