Pflegereformen fortführen / SoVD: "Solidarische Finanzierung sichern und Pflegekräfte stärken"
(Berlin) - Der Sozialverband SoVD spricht sich für weitere Reformen in der Pflege aus. "Die Richtung stimmt und deshalb muss die Bundesregierung jetzt am Ball bleiben. Insbesondere braucht es zielgerichtete Maßnahmen zur Stärkung der solidarischen Umlagefinanzierung", sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer aus Anlass der morgigen Beratungen des Pflegestärkungsgesetzes II im Bundeskabinett.
Der Sozialverband setzt sich dafür ein, die solidarische Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung auszubauen. Insbesondere die Wiederherstellung der Beitragsparität und eine optimierte Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Versicherten stehen im Zentrum der Forderungen. Zudem setzt der SoVD auf eine Stärkung der häuslichen und professionellen Pflege. Der Verband prognostiziert einen erheblich verschärften Personalmangel in der Altenpflege und warnt davor, das Problem zu beschönigen. Rund 152.000 Pflegekräfte werden künftig fehlen, schätzt der SoVD.
"Eine bessere Bezahlung der beruflich Pflegenden ist ebenso erforderlich wie eine ausgewogene Personalpolitik in den Einrichtungen. Denn die konstante Überbelastung des Personals verschlechtert die Qualität der Pflege. Und deshalb muss das Berufsbild deutlich aufgebessert werden", warnt Adolf Bauer.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Fax: (030) 726222-311
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