Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Pkw-Markt: Marktimpulse durch die AMI 2007

(Berlin) - Die ersten beiden Monate des Jahres 2007 fielen aufgrund des starken Vorzieheffekts zum Vorjahresende erwartungsgemäß deutlich schwächer aus als die Vergleichsmonate 2006. Das aktuelle Minus beim Gesamtmarkt von 12,8 Prozent stellt nach Einschätzung des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller allerdings den Tiefpunkt der Entwicklung dar, von dem aus es wieder aufwärts geht. Im April ist ein Neuzulassungsvolumen über dem Vorjahr durchaus realistisch.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Die VDIK-Mitgliedsfirmen konnten sich dem Markttrend insgesamt zwar nicht entziehen, ihr Minus fiel aber mit 9,5 Prozent geringer aus als im Gesamtmarkt. Bemerkenswert ist, dass es neun Mitgliedsfirmen in diesem schwierigen Umfeld gelungen ist, ein Neuzulassungswachstum zu erreichen.“

Auch in den neuen Bundesländern behaupteten sich die internationalen Hersteller gut. Sie steigerten ihren Marktanteil auf 54,0 Prozent (Vorjahr: 51,3 Prozent). Mit Marktanteilen von 53,7 Prozent in Brandenburg, 54,0 Prozent in Sachsen, 56,0 Prozent in Sachsen-Anhalt sowie 44,5 Prozent in Berlin sind sie hier überdurchschnittlich repräsentiert.

Volker Lange: „Ich rechne damit, dass mit der ersten deutschen Pkw-Messe in diesem Jahr – der AUTO MOBIL INTERNATIONAL in Leipzig – eine positive Entwicklung im 2. Quartal in Gang gesetzt wird. Den Besuchern wird von der Automobilindustrie ein breites Spektrum an verbrauchsoptimierten Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotor sowie alternativen Technologien (Hybrid-, Erdgas-, Flüssiggas- und Ethanol-Antrieb) präsentiert, das Wege in eine mobile und umweltfreundlichere Zukunft aufzeigt.“

Im deutschen Markt unterstützen der VDIK und seine Mitgliedsunternehmen die Klimaschutzziele unmittelbar und aktiv mit der VDIK-Initiative „Pro saubere Luft“. Durch Anreize zum Austausch alter gegen neue Fahrzeuge wurde erreicht, dass mittlerweile jedes zweite neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km von einem VDIK-Mitglied stammt. Seit 1978 wurde der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der VDIK-Flotte um ca. 3 Liter auf 6,02 l/100 km reduziert. Dies entspricht einer Absenkung der durchschnittlichen CO2-Emissionen um ca. 75 g/km.

Volker Lange weiter: „Auch mit der Beteiligung von 26 Marken an der AMI-Spritsparstunde – Schirmherr ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel – leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Darüber hinaus wird sehr deutlich, dass intelligentes, kraftstoffsparendes Fahren auf allen Straßen die Umwelt wesentlich stärker entlasten kann als ein starres Tempolimit. Diese clevere Form des Autofahrens bietet die Möglichkeit, bis zu 25 Prozent Kraftstoff einzusparen und somit in einem hohen Maß zur Verminderung der CO2-Emissionen beizutragen.“

Solche Maßnahmen sind aus Sicht des VDIK wesentlich zielführender als die zur Zeit fast hysterisch geführte CO2-Debatte. Die Automobilindustrie ist sich ihrer Verantwortung bewusst und wird auch in Zukunft das ihr Mögliche im Sinne einer umweltgerechten Mobilität tun und dabei natürlich auch neue Technologien nutzen. Das Ziel der weltweiten CO2-Reduzierung verlangt aber ein tragfähiges, internationales Gesamtkonzept unter Einbeziehung aller Ursachen und der jeweiligen Verbesserungspotentiale.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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