Pkw-Maut: Vernunft hat sich durchgesetzt / StraĂengebĂŒhr wird bei KoalitionsgesprĂ€chen nicht weiterverfolgt
(MĂŒnchen) - Der ADAC begrĂŒĂt es ausdrĂŒcklich, dass das Thema Pkw-Maut bei den derzeitigen KoalitionsgesprĂ€chen nicht weiterverfolgt wird. ÂLetztlich hat sich bei CDU/CSU und SPD die Einsicht durchgesetzt, dass den deutschen Autofahrern eine derartige zusĂ€tzliche Belastung nicht zuzumuten istÂ, so ADAC-PrĂ€sident Peter Meyer. ÂFĂŒr eine Pkw-Maut gab es nie eine ernsthafte Berechtigung. Sie wĂ€re nicht nur ungerecht, sie hĂ€tte auch die wirtschaftliche Entwicklung massiv gebremst. Bereits in der Vorwoche hatten sich die Verkehrsminister der BundeslĂ€nder gegen eine StraĂenbenutzungsgebĂŒhr fĂŒr Autofahrer ausgesprochen.
Nach Ansicht des ADAC ist das FernstraĂennetz vom Autofahrer ĂŒber Mineralölsteuer und Kfz-Steuer bereits bezahlt. So nimmt der Staat jedes Jahr vom Autofahrer 51 Milliarden Euro ein, aber nur 17 Milliarden Euro werden wieder fĂŒr den Bau und Erhalt der StraĂen ausgegeben. Als Folge einer Pkw-Maut ist nach den Erfahrungen mit der Lkw-Maut auch zu befĂŒrchten, dass der Pkw-Verkehr verstĂ€rkt auf Bundes- und LandstraĂen ausweicht. Dies hĂ€tte einen drastischen Anstieg der UnfĂ€lle und Hunderte zusĂ€tzliche Verkehrstote zur Folge.
Quelle und Kontaktadresse:
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Pressestelle
Am Westpark 8, 81373 MĂŒnchen
Telefon: (089) 76760, Telefax: (089) 76762500
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