Pkw-Neuzulassungen steigen im November um 18 Prozent / Nfz-Neuzulassungen im November mit Plus 14 Prozent
(Berlin) - Mit einem starken Zuwachs der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung rechnen Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Ursache dafür sei u.a. die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin bezifferten die beiden Gewerkschaften den durch die Schattenwirtschaft entstehenden Schaden auf rund 350 Milliarden Euro.
Den größten Anteil dieser Schattenwirtschaft machten Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aus. NGG-Vorsitzender Franz-Josef Möllenberg: Betroffen sind nicht nur wie in der Vergangenheit vor allem das Baugewerbe, das Handwerk, der Gartenbau, das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie soziale haushaltsbezogene Dienstleistungen. Auch Outsourcing sei, so Möllenberg, ein Einfallstor für Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität. Allein im Hotel- und Gaststättengewerbe liegt das Ausmaß der Schwarzarbeit bei knapp sieben Milliarden Euro. Notwendig ist es, mehr und effizienter zu kontrollieren und härtere Strafen zu verhängen. Möllenberg unterstrich die Forderung seiner Organisation nach Bündnissen gegen die Schwarzarbeit, um den Schwarzarbeitgebern das Handwerk zu legen.
Nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei sei die Einrichtung einer Bundesfinanzpolizei überfällig. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: Das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz war sinnvoll, aber bei der personellen und organisatorischen Umsetzung hat der Gesetzgeber gekniffen.
Notwendig sei, so Freiberg, alle Vollzugsbereiche des Zolls (Fahndung, Mobile Kontrollgruppen, Grenzaufsichtsdienst) einschließlich der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zu einer Bundesfinanzpolizei zusammenzufassen. Freiberg: Eine deutlich umfassendere Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität wäre dann möglich.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- GdP mit dringendem Appell an Innenministerkonferenz und Bundesregierung / Malchow: Politik muss unverzüglich klares Signal für besseren Schutz von Polizisten senden
- GdP-Vize Radek fordert massive Investitionen und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Asylbewerbern
- GdP zu neuem Gesetzentwurf für Vorratsdatenspeicherung / Radek: Polizeiliche Praxis muss Maßstab sein
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

