Positive Gesamtentwicklung auf dem Ausbildungsmarkt widerlegt Panikmache der IG Metall
(Frankfurt am Main) - Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Industrie und Handel in Hessen im Juli um 5,3 Prozent gestiegen. Es besteht also Anlass zu vorsichtigem Optimismus für den Ausbildungsstellenmarkt, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU). Besonders positiv hätten sich Dienstleistungs- und kaufmännische Berufe, wie z. B. der Industriekaufmann, entwickelt. Dieser Trend entspreche der Strategie in den Unternehmen, die immer häufiger auf eine Kombination von Produktion und Dienstleistung setzten und damit auch das Spektrum der Ausbildungsberufe veränderten.
Wer wie die IG Metall nunmehr auf der Basis unvollständiger und daher wenig aussagekräftiger Zwischenergebnisse der Bundesagentur für Arbeit Zahlen herausgreife, um das Ende des Ausbildungspaktes auszurufen, handle unseriös. Er zeige absichtlich nur ein Zerrbild der Gesamtentwicklung und schaffe Verunsicherung bei Jugendlichen und bei Ausbildungsbetrieben. Bei den Metall- und Elektroberufen, auf die sich die IG Metall konzentriere, seien im Vorjahr bundesweit 56.200 Ausbildungsplätze bei den Arbeitsämtern gemeldet gewesen, während bei den Kammern tatsächlich 65.300 Azubis registriert wurden. Deshalb erwarte die VhU als Spitzenorganiation der hessischen Wirtschaft, dass die BA-Zahlen in den M+E-Berufen in naher Zukunft ansteigen. Alle gegenwärtig belastbaren Zahlen zeigen, dass der Ausbildungspakt positive Signale gesetzt hat und die Wirtschaft ihre Zusagen zum Ausbildungspakt halten wird, resümmierte Fasbender. Allerdings werde es wohl nicht zu einer vollständigen Deckung von Angebot und Nachfrage kommen.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt
Telefon: 069/95808-0, Telefax: 069/95808-126
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