Präventionsgesetz: Sozialverband SoVD fordert Korrekturen
(Berlin) - "Wenn Nachbesserungen erfolgen, dann ist der Gesetzentwurf trotz verschiedener Mängel ein guter Ausgangspunkt." Das erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer aus Anlass der heutigen Bundestagsanhörung zum Präventionsgesetz.
"Insbesondere die geplanten Präventionsleistungen in Pflegeeinrichtungen und erweiterte Gesundheitsuntersuchungen für Kinder sind sehr zu begrüßen", sagt Bauer. Scharf kritisiert der Verbandspräsident grundsätzliche Mängel, die nun in den parlamentarischen Beratungen berücksichtigt werden müssen. So ist aus SoVD-Sicht eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der vordringlichste Schritt. Geschieht dies nicht, werden die Versicherten einseitig belastet. Zudem fordert der Sozialverband, die Präventionsleistungen zu Regelleistungen der Kassen zu machen und die Privaten Krankenversicherungen verpflichtend in das Gesetz einzubeziehen.
SoVD-Stellungnahmen:
http://sovd.de/fileadmin//downloads/pdf/stellungnahmen/2015-04-17-SoVD_Stellungnahme_PraeventionsG.pdf
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Fax: (030) 726222-311
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