Pressemitteilung | Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
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Preis für Hochschulkommunikation 2007 verliehen / Uni Marburg für den besten Internetauftritt ausgezeichnet

(Bonn) - Die Philipps-Universität Marburg ist mit dem Preis für Hochschulkommunikation 2007 ausgezeichnet worden. Das "Web-Office" der Universität erhielt das Preisgeld von 25.000 Euro für den Internetauftritt www.uni-marburg.de. 46 Hochschulen aus der ganzen Bundesrepublik hatten sich um Preis beworben. Der Preis wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag, gefördert von der Robert Bosch Stiftung verliehen. 2007 wurde bereits das beste Hochschulmagazin ausgezeichnet.

Die Jury hob die konsistente Gestaltung des Internetauftritts der Philipps-Universität hervor. Es gelinge, die Universität als Einheit zu präsentieren und gleichzeitig die Vielfalt ihrer Leistungsfelder deutlich zu machen. Die Seiten seien informativ und aktuell, die Inhalte zielgruppenorientiert und übersichtlich präsentiert. Die Jury würdigte die Tatsache, dass der Internetauftritt der Marburger Universität ausschließlich hochschulintern entwickelt wurde.

Gero von Randow, Chefredakteur ZEIT Online, sagte in seiner Laudatio:

"Hochschulwebsites sind mehr als der elektronische Arm der Pressestelle. So wie eine Hochschule ein öffentlicher Ort des Geistes, der Forschung, der Bildung und der Auseinandersetzung sein muss, so hat auch ihre Website das Potential, die Hochschulangehören sowie die Öffentlichkeit nicht nur zu informieren, sondern in ihr eigentliches Leben einzubeziehen."

Gewürdigt wurden auch die Webauftritte der Technischen Universität Berlin und des RheinAhrCampus Remagen der Fachhochschule Koblenz. Sie waren von der Jury in die Endauswahl genommen worden.

Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung am Vorabend der Mitgliederversammlung der HRK. HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel betonte in ihrer Begrüßung, dass eine professionelle Kommunikation für die Hochschulen immer wichtiger werde. Je mehr sie ihr Profil in Forschung und Lehre schärften, umso besser müsse es vermittelt werden. "Wenn wir die breite Leistungsfähigkeit des deutschen Hochschulwesens sichtbar machen wollen, wenn wir die Qualitäten jeder einzelnen Hochschule erkennbar machen wollen, brauchen wir hervorragende Öffentlichkeitsarbeit: inhaltlich und formal abgeleitet vom Profil der Hochschule, zielgruppenorientiert, medientechnisch stark und immer in enger Kooperation mit der Hochschulleitung", erklärte sie.

HRK stellt Dokumentation über "Kleine Fächer" vor

Erstmals ist ein Überblick über die so genannten "Kleinen Fächer" in Deutschland erstellt worden. Im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die Universität Potsdam mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Entwicklung dieser Fächer dokumentiert. Zum Abschluss des Jahres der Geisteswissenschaften übergibt die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz heute (27. November 2007) Abend die Dokumentation in einem ersten Entwurf an Ministerin Dr. Annette Schavan.

"Diese Kartierung gibt uns eine gute Grundlage für Planungsentscheidungen von Hochschulen, Ländern und Bund", erklärte HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel dazu heute (27. November 2007) in Berlin. "Die Ergebnisse sind sehr differenziert und müssen gründlich analysiert werden. Wir werden darauf drängen, dass die notwendigen Schlussfolgerungen und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der entsprechenden Fächer folgen."

Die Pressekonferenz des Bundesministeriums zum Abschluss des Jahres der Geisteswissenschaften und zur Vorstellung der HRK-Dokumentation mit der HRK-Präsidentin findet heute (27. November 2007) um 18:00 Uhr in Berlin statt.

Quelle und Kontaktadresse:
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Susanne Schilden, Pressereferentin Ahrstr. 39, 53175 Bonn Telefon: (0228) 8870, Telefax: (0228) 887110

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