Preisanhebung bei Bier Kosten laufen der Brauwirtschaft davon
(Berlin) - Zu Preisanhebungen für Bier kommt es nach Auffassung des Deutschen Brauer-Bundes auf breiter Front. Damit reagiere die Branche auf die gestiegenen Kosten für Energie, Glas und Rohstoffe. Der Preis für Strom sei um 23 Prozent gestiegen. Der Hopfenpreis habe sich verdoppelt, Braumalz sei heute 84 Prozent teurer als noch vor zwölf Monaten und der Glaspreis sei um 30 Prozent gestiegen. Solche Kostensteigerungen können nicht mehr durch Einsparungen in den Brauereien aufgefangen werden, erklärt Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes.
Ein weiteres Sinken der Erlöse gefährde Betriebe und Arbeitsplätze, stünden doch bei den Brauereien Investitionen an, um sich am Markt als wettbewerbsfähig behaupten zu können.
Hahn rechnet mit weiter steigenden Kosten u. a. durch die Folgen des Emissionshandels, der zwangsläufig zu einem höheren Strompreis führe, und die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien, die zudem eine Wettbewerbsverzerrung bewirke. Das schlage bei einer energieintensiven Branche wie der Brauwirtschaft besonders durch. Dabei sei der Bierpreis in Deutschland im Vergleich zum europäischen Ausland deutlich niedriger, was Hahn mit der hohen Konzentration und dem scharfen Wettbewerb im Lebensmittelhandel begründet.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)
Marc-Oliver Huhnholz, Pressesprecher
Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2091670, Telefax: (030) 20916799
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