Premiere für LaborForum: Branche hat Kommunikations-Plattform gefunden / Mehr als 160 Teilnehmer beim konstruktiven Informationsaustausch der Analysen-, Bio und Labortechnik
(Berlin) - Ein konstruktiver Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Analyse-, Bio- und Labortechnik stand im Mittelpunkt der Premiere des LaborForum des Industrieverbandes SPECTARIS am 17. April in Frankfurt. Mehr als 160 Teilnehmern aus der Analysen-, Bio- und Labortechnik bot die Veranstaltung ein Forum für den Dialog und den Netzwerkausbau innerhalb der Branche.
Das Experiment LaborForum hat funktioniert. Anwender, Hersteller und Wissenschaft haben damit eine gemeinsame Kommunikations-Plattform gefunden, resümierte SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens. Auch kritische Themen seien bei den Teilnehmern auf offene Ohren gestoßen.
Dazu zählten unter anderem die von den verschiedenen Anwendern formulierten Anforderungen an die Hersteller. Auf der Wunschliste stehen eine stärkere Standardisierung von Schnittstellen und eine bessere Einbindung in die EDV der Labore, maßgeschneiderte produktbegleitende Dienstleistungen, Plug & Play-Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Verfügbarkeit der Analysegeräte im Labor. Die Herstellerunternehmen nahmen diese Anregungen auf, regten aber auch an, die Qualifizierung der Fachkräfte auf Anwenderseite nicht zu vernachlässigen.
Erstmals wurden insgesamt vier Jugend-forscht-Preisträger vom SPECTARIS-Vorsitzenden Josef May mit einem Anerkennungspreis, dem LaborBär, ausgezeichnet. Jörg Gramich (20) und Philipp Klein (21) erhielten die Auszeichnung für den Umbau einer handelsüblichen Haushaltsmikrowelle, durch den Kohlenwasserstoffketten unter Zugabe von Aktivkohle zu Gasen zerlegt werden. Somit können zum Beispiel Kunststoff oder Altöl recycelt werden.
Dominik Schubert (17) entwickelte ein Prismenspektrometer, das bei digitalen Bildaufnahme für jedes Pixel die Farbzusammensetzung analysiert. Diese Entwicklung kann beispielsweise in der Umweltanalytik eingesetzt werden. Milan Gerovac (19) schließlich untersuchte einen Stoff, der sich ins Erbgut von Krankheitserregern einbaut und dafür sorgt, dass bei der Vermehrung fast ausschließlich nicht überlebensfähige Viren entstehen.
Die gemeinsame Marktstudie von SPECTARIS und der Unternehmerberatung Droege & Comp. zur Situation und Auswirkungen der Marktkonzentration in der Analysen-, Bio- und Labortechnik untersucht die Auswirkungen des Konzentrationsprozesses im Bereich Analysen-, Bio- und Labortechnik, der eine besondere Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen darstellt.
Mögliche Strategien sind ein hohes Innovationstempo und zusätzliche Dienstleistungen. Die Hersteller müssten sich vom Technologieanbieter zum Lösungsanbieter mit großer Kundennähe wandeln. Der Laborfachhandel sieht sich in diesem Zusammenhang als wichtigen Absatzkanal für die Hersteller dar, da dieser über eine hohe Kundenfrequenz bei den Verbrauchsmaterialien verfüge.
Unterstützt wurde SPECTARIS von zahlreichen Sponsoren und dem Analytik Management Zirkel e.V., der als Partner das LaborForum begleitete.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS)
Pressestelle
Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin
Telefon: (030) 414021-0, Telefax: (030) 414021-33
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



