Pressemitteilung | (ibw) Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft
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Pressemitteilung zum M+E Konjunkturreport 2. Quartal 2018 / Aktuelle Lage gut, Erwartungen negativ / Brossardt: "Globale Unsicherheiten drastisch verschärft"

(München) - Die Stimmung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hat sich in den letzten Monaten merklich eingetrübt. Das melden die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in ihrem neuen Konjunkturreport.

Im Juli lag der entsprechende ifo-Geschäftsklima-Index für die bayerische M+E Industrie nur noch bei +18,4 Punkten, halb so hoch wie noch vor drei Monaten. Dabei wird die aktuelle Lage im Saldo aus positiven und negativen Antworten mit +44,8 Punkten weiterhin als sehr gut beurteilt. Das gilt für alle Branchen. Spitzenreiter sind im zweiten Quartal 2018 mit +53,9 Punkten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen, Schlusslicht die Automobilindustrie mit +34,5 Punkten.

Die Erwartungen liegen mit -4,3 Punkten hingegen im negativen Bereich. Besonders pessimistisch ist die Automobil- und Zulieferindustrie mit einem Saldo von -38,9 Punkten. Aber auch die Hersteller von Metallerzeugnissen haben mit -18,1 Punkten negative Erwartungen. "Die globalen Unsicherheiten haben sich drastisch verschärft. Das schlägt auf die Stimmung und die Erwartungen der Unternehmen durch", erklärt Brossardt und fügt hinzu: "Anzeichen für einen Abschwung gibt es aber nicht. Unsere Unternehmen brauchen gerade jetzt Stabilität, Sicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so können Sie flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel die Währungs- und Finanzkrise in der Türkei, reagieren."

Quelle und Kontaktadresse:
(ibw) Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft Pressestelle Max-Joseph-Str. 5, 80333 München Telefon: (089) 55178-370, Fax: (089) 55178-376

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