Prien muss Medienprojekt für Jugendliche erhalten
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten. Der DJV reagiert damit auf geplante Umstrukturierungen des Ministeriums im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ab Anfang 2027. Davon ist auch das Projekt „nah:dran“ betroffen. In Kooperation mit Jugendclubs und lokalen Initiativen werden hier junge Leute an Medien und Journalismus herangeführt. Die Jugendpresse Deutschland befürchtet das Aus des Projekts, wenn die Förderung durch das Familienministerium ausbleibt.
DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Die Streichung von Fördermitteln spielt digitalen Plattformen wie TikTok und extremistischen Influencern in die Hände. Will das die Familienministerin?“
Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass Social Media für viele Jugendliche die Hauptinformationsquelle sind. Projekte, die den Journalismus für junge Leute erfahrbar machten, seien daher dringend erforderlich. Beuster: „Wir brauchen nicht weniger Projekte für Junge, sondern mehr.“
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Hendrik Zörner, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0
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