Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Private Eigentümer müssen als Partner im Stadtumbau akzeptiert werden / Haus & Grund bekräftigt Forderung nach Kurswechsel beim Stadtumbau Ost

(Berlin) - Anlässlich der Internationalen Fachmesse „Bau 2007“ hat die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Ihre Forderung nach einem Kurswechsel beim Stadtumbau Ost bekräftigt. „Wir benötigen dringend konsequente Aufwertungsstrategien und Fördermittelmittel zu Gunsten des Wohnungsbestandes privater Eigentümer in den Innenstädten“, unterstrich Haus & Grund-Generalsekretär Dr. Andreas Stücke heute (17. Januar 2007) in München. Dadurch könnten Verfallserscheinungen und Erosionsprozesse in den Innenstädten entgegen gewirkt werden.

Stücke kritisierte, dass die Mittel des Stadtumbauprogramms bislang zum größten Teil in den Rückbau und die Aufwertung von Plattenbaubeständen der öffentlichen Wohnungsunternehmen geflossen seien: „Stabilisiert hat sich der Wohnungsmarkt im Osten, dadurch aber nicht.“ Trotz des Rückbaus von bisher 170.000 Wohnungen stünden in Ostdeutschland rund 14 Prozent aller Wohnungen leer. Die Hauptlast dieses Leerstandes würden die privaten Eigentümer mit ihrem hohen Anteil am Wohnungsbestand in den Innenstädten tragen.

Alle noch vorhandenen Kapazitäten sollten daher darauf verwandt werden, wirtschaftlich auf Dauer tragfähige Stadtstrukturen herzustellen. Private Eigentümer müssen von den Kommunen mehr als bisher als Partner erkannt und akzeptiert werden. Bislang seien die geringen finanziellen Eigenmittel Hauptursache der fehlenden Beteiligung. „Nur mit einer soliden Investitionsperspektive wird privates und freiwilliges Engagement gestärkt und unterstützt“, unterstrich Stücke. Die derzeitige Förderpolitik gefährde dagegen die Attraktivität der Innenstädte als Wohnstandort. Daher müsse die milliardenschwere Abrissförderung für die gewerbliche Wohnungswirtschaft endlich gestoppt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Stefan Diepenbrock, Presse Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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