Pressemitteilung | Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI)
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Protest der deutschen Ärzte geht weiter / Verbände planen gemeinsam weitere Aktionen

(Berlin) - Die „Steuerungsgruppe Ärzteproteste“ hat am 05. Juni 2006 in Berlin die Fortsetzung ihrer gemeinsamen Protestaktionen beschlossen. Danach sollen zunächst in der zweiten Juniwoche, vom 12. bis 16. Juni 2006, im Rahmen einer Protestwoche Praxen in einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens tageweise geschlossen bleiben.

In der letzten Juniwoche werden diese Aktionen auf weitere Regionen im Bundesgebiet ausgeweitet. Größere Kundgebungen finden dazu am 28. Juni 2006 in Mainz sowie am 30. Juni 2006 in Sindelfingen statt.

Dadurch soll der Druck weiter erhöht werden, die Ärzteschaft an den Gesprächen zur Gesundheitsreform zu beteiligen, wie das zuvor bereits von der neu gegründeten „Allianz Deutscher Ärzteverbände“ gefordert worden war.

Der nächste große bundesweite Protesttag soll nach den Vorstellungen der Verbände am 22. September 2006 stattfinden. Die Vorbereitungen dazu haben ebenfalls begonnen.

Die Steuerungsgruppe Ärzteproteste ist ein Zusammenschluss zahlreicher ärztlicher Verbände, die bereits die zentralen Protestaktionen am 18. Januar 2006 und 24. März 2006 in Berlin sowie am 19. Mai 2006 in Berlin, Köln und Stuttgart konzipiert und organisiert haben. Ihr gehören unter anderem der Berufsverband Deutscher Internisten, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, der Bundesverband der Ärztegenossenschaften, der Deutsche Ärztinnenbund, der Deutsche Facharztverband, die Freie Ärzteschaft, der Freie Verband Deutscher Zahnärzte, die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände, der Hartmannbund, MEDI Deutschland und der NAV-Virchow-Bund an.

Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) Pressestelle Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden Telefon: (0611) 18133-0, Telefax: (0611) 18133-50

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