Rechtschreibreform ist nicht mehr zu halten
(Berlin) - Ich rechne mit der Rückkehr zur alten Rechtschreibung, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken am heutigen Freitag (6. August). Nach der Ankündigung mehrerer Verlage, darunter Springer und Spiegel, demnächst wieder die alte Rechtschreibung zu benutzen, sei die Rechtschreibreform nicht mehr zu halten. Wenn sich, wie geschehen, innerhalb weniger Stunden etliche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage von der neuen Rechtschreibung abwenden, sind damit überdeutliche Fakten geschaffen. Die Alternative sei, offiziell an der neuen Schreibweise festzuhalten und wieder nach den alten Regeln zu schreiben. Das wäre absurd.
Es komme künftig darauf an, die alte Rechtschreibung behutsam zu modernisieren. Sprache lebt, sie ist nicht statisch, so Konken, aber notwendige Veränderungen müssen für die Menschen nachvollziehbar sein. In diesem Zusammenhang verwies er allerdings auf die Situation in der Schweiz und in Österreich. Dort sei eine Rückkehr zurzeit kein Thema. Es dürfe nicht zu unterschiedlichen Rechtschreibregeln im deutschsprachigen Raum kommen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (djv)
Hendrik Zörner, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: 030/7262792-0, Telefax: 030/7262792-13
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