Pressemitteilung | BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V.

Recyclingquote für Batterien nur über haushaltsnahe Sammlung steigerbar

(Berlin) - Zum vom Bundeskabinett beschlossenen zweiten Programm zur Verminderung der Umweltbelastungen aus Batterien, erklärte am 30. April die Pressestelle des BDE:

"Das heute vom Bundeskabinett beschlossene zweite Programm zur Verminderung der Umweltbelastungen aus Batterien reicht nach Auffassung der privaten Entsorgungswirtschaft nicht aus, um die gewünschte hohe Recyclingquote bei Batterien zu erreichen.

Diese ist nach unserer Auffassung nur durch eine haushaltsnahe Sammlung zu realisieren. Der BDE hat hierauf u. a. bereits in seinen Stellungnahmen zur Novellierung der Batterieverordnung im Jahre 2001 hingewiesen.

Da derzeit keine haushaltsnahe Sammlung erfolgt, ist es aus unserer Sicht nicht verwunderlich, dass die Rücknahmequote im Batteriebereich derzeit bei lediglich 33 Prozent liegt. Die angekündigten verstärkten Bemühungen der Bundesregierung zur Erhöhung der Rückläufe müssen daher unbedingt die Errichtung einer flächendeckenden haushaltsnahen Sammlung von Altbatterien einbeziehen. Der BDE kann sich eine Sondererfassung von Batterien über das gelbe Gefäß für Verkaufsverpackungen vorstellen."

Der BDE ist die mitgliederstärkste Vereinigung der bundesdeutschen Entsorgungsbranche. Als überwiegend mittelständisch strukturierter Verband repräsentiert er rund 900 Mitgliedsunternehmen mit ca. 160.000 Beschäftigten und ca. 18 Mrd. Euro Umsatz.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE) Tempelhofer Ufer 37, 10963 Berlin Telefon: 030/5900335-0, Telefax: 030/5900335-99

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