Pressemitteilung | Deutscher Reiseverband e.V. (DRV)
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Reiseveranstalter verzeichnen Plus / Fernreisen und Sicherheit bei Pauschalreise prägte 2006/07

(Berlin) - Die deutschen Reiseveranstalter haben im abgelaufenen Touristikjahr 2006/07 (Stichtag 31. Oktober) ihren Umsatz um fast drei Prozent gesteigert. Das meldete der Deutsche ReiseVerband (DRV) zum Auftakt seiner 57. DRV-Jahrestagung, am 16. November 2007, in Belek an der türkischen Riviera.

Mit diesem Wachstum ist der bisherige Umsatz-Spitzenwert aus dem Jahr 2001 wieder erreicht. „Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da für die Großveranstalter der Ertrag wichtiger ist als Umsatz- und Passagierwachstum“, ordnete Klaus Laepple, Präsident des Deutschen ReiseVerbands, das Ergebnis ein. „Trotz der weiterhin bestehenden höchsten Preissensibilität der Verbraucher haben die Veranstalter ihr Ergebnis deutlich verbessern können. Wer seine Kostenstruktur im Griff hat, ist hier eindeutig im Vorteil“, sagte Laepple vor den über 900 Teilnehmern der diesjährigen DRV-Jahrestagung in Belek.

Wachstum gebe es bei den Veranstaltern insbesondere bei Fernreisen, Städte- und Wellness-Angeboten und erneut bei den Kreuzfahrten. „Fast sieben Prozent Umsatzzuwachs verbuchen die Anbieter bei den Fernreisedestinationen. Der Umsatz mit Flugreisen insgesamt nahm um zwei Prozent zu. Bei den erdgebundenen Reisen liegt das Plus bei rund vier Prozent“, präzisierte Laepple. Der Kreuzfahrten-Markt boome weiterhin und habe einen Zuwachs beim Umsatz von fast neun Prozent eingefahren.

Bei den Reisezielen liegen neue und zum Teil sehr exotische Reiseziele – etwa in Südostasien – im Trend. Die Gewinner des Jahres 2006/07 im Veranstaltergeschäft sind: Ägypten, Marokko, die Türkei, das spanische Festland und Italien. Diese Länder verzeichnen auf der Kurz- und Mittelstrecke steigende Teilnehmerzahlen. Auf der Fernstrecke erzielen die Vereinigten Arabischen Emirate starke Zuwächse, ebenso Thailand, die USA und Kanada. Rückgänge hatten insbesondere die Kanaren und die Karibik mit Kuba und der Dominikanischen Republik zu verzeichnen. Der DRV-Präsident empfahl den Zielgebieten, die ein Gästeminus verbuchten, offensiv in das Zielgebietsmarketing zu investieren. „Diese Investition zahlt sich doppelt und dreifach aus.“

Bei den Reiseformen liegen Bausteinreisen im Trend. „Das Brot- und Buttergeschäft für die Reiseveranstalter bleibt aber der Badeurlaub in Form der Pauschalreise“, erläuterte Laepple. So behaupte der pauschal organisierte Urlaub bei den deutschen Großveranstaltern seine dominierende Stellung etwa für Reisen zu den Warmwasserzielen des Mittelmeers mit einem Anteil von über 75 Prozent. „Trotz neuer und zusätzlicher Möglichkeiten, Reisen zu organisieren, sind Anteil und Bedeutung der Veranstalterreise nicht gesunken. Rund 58 Prozent aller gebuchten Urlaubsreisen der Deutschen sind nach wie vor Pauschalreisen“, strich Laepple heraus. Dazu zähle auch die Veranstalter-Bausteinreise, „denn auch sie bietet dem Kunden die Sicherheit und Gewähr einer organisierten und professionellen Reiseabwicklung.“ Diese Absicherung stehe auch bei der Buchungsentscheidung von Individualreisenden im Vordergrund, die aus einzelnen Bausteinen bei Veranstaltern eine Pauschalreise zusammenstellen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher ReiseVerband e.V. (DRV) Sibylle Zeuch, Pressesprecherin Albrechtstr. 10a, 10117 Berlin Telefon: (030) 28406-0, Telefax: (030) 28406-30

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