Pressemitteilung | Bayerischer BauernVerband (BBV)
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Reiseverkehr ins Visier nehmen / Zum Schutz vor Maul- und Klauenseuche: Keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs aus Drittländern und Großbritannien mitbringen

(München) - Der Ausbruch von Maul- und Klauenseuche (MKS) in England und erneute Fälle von Vogelgrippe machten deutlicht, dass neben den Maßnahmen der Tierhalter zum Schutz vor Einschleppung von Erregern in die Bestände auch der Reise- und Personenverkehr seinen Beitrag leisten müsse. Darauf macht der Bayerische Bauernverband aufmerksam. Er appelliert deshalb an Urlauber und Reisende, keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs aus Drittländern und Großbritannien mitzubringen. Diese stellten eine große Einschleppungsgefahr dar.

Der Bauernverband erwartet in diesem Zusammenhang, dass das einschlägige Verbot von den Behörden vor allem an den Grenzstellen wie Flughäfen und bei Fahrzeugkontrollen in Grenznähe konsequent überprüft wird. Eine wirksame Sicherheitsmaßnahme sei auch das laufende Leeren der Abfallbehälter an den Autobahnraststätten und Parkplätzen. Denn Speisereste könnten durch Vögel und Nager verschleppt werden und nahegelegene Tierbestände gefährden.

An die Halter von Klauentiere wird zur Vermeidung von MKS appelliert, Kontakte mit Personen aus England bis auf weiteres auszuschließen. Auch sollten die ohnehin praktizierten Bio-Sicherheitsmassnahmen weiterhin mit noch größerer Aufmerksamkeit betrieben werden, dazu gehören unter anderem aufmerksame Beobachtung des Tierbestandes und Bezug von Tieren nur aus sicheren Herkünften.

Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer BauernVerband (BBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts Pressestelle Max-Joseph-Str. 9, 80333 München Telefon: (089) 558730, Telefax: (089) 55873505

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