Pressemitteilung | IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
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Rentengarantie schützt nicht vor Altersarmut

(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die am Freitag (19. Juni 2009) im Bundestag verabschiedete Rentengarantie. Damit werden Rentensenkungen für die Zukunft per Gesetz ausgeschlossen. Rentner bekommen so die Sicherheit, dass sie auch in Zeiten der Krise keinen Konsumverzicht üben müssen, sagt Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der IG BAU. Mit der Rentengarantie will die Regierung verhindern, dass kurzfristige negative Entwicklungen der Löhne zu Rentenminderungen führen.

Die Rentengarantie ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die künftigen Rentner heftige Einschnitte in ihre Alterssicherung werden hinnehmen müssen, sagt IG BAU Vorsitzender Klaus Wiesehügel. Es muss etwas gegen den langfristig drohenden Anstieg der Altersarmut getan werden. Von Altersarmut besonders bedroht sind prekär Beschäftigte, Bezieher niedriger Einkommen und Erwerbsgeminderte. Die Rente mit 67 müsse rückgängig gemacht werden.

Gerade für hart arbeitende Menschen auf dem Bau oder in der Landwirtschaft sei schon das Alter von 65 kaum zu erreichen. Rente mit 67 bedeute schlicht Rentenkürzung.

Was wir brauchen, ist ein gesellschaftlicher Konsens über eine gerechte Lastenverteilung in einer alternden Gesellschaft, sagt der Gewerkschaftsvorsitzende.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand Sigrun Heil, Pressesprecherin Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800

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