Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Rentenreform – ein mutiger Schritt der SPD

(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) begrüßt den Vorschlag der Rentenkommission im Grundsatz und kritisiert die Neuregelung der Minijobs und die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige. Der BDWi lobt die SPD ausdrücklich für ihre konstruktive Arbeit in der Kommission.

„Die Rentenkommission hat ein gutes Ergebnis vorgelegt. Der Vorschlag ist grundsätzlich geeignet, das gesetzliche Rentenversicherungssystem zu stabilisieren. Zwei Punkte müssen aber hart kritisiert werden, und zwar die Ausbremsung der Mini-Jobs und die alternativlose Rentenversicherungspflicht für Selbstständige. Dennoch muss man den Hut vor der SPD ziehen. Sie hat wirtschaftspolitische Kompetenz unter Beweis gestellt“, erklärt BDWi-Präsident Michael H. Heinz.

„Mini-Jobs sind eine Win-Win-Option für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sie unattraktiver zu machen, macht es für viele Händler und Dienstleister unmöglich, den Geschäftsbetrieb in Randzeiten aufrecht zu erhalten. Es rechnet sich dann einfach nicht mehr. Was auf jeden Fall erhalten und bestenfalls ausgeweitet werden muss, ist relativ unbürokratische Abrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen über die Mini-Job-Zentrale“, fordert Heinz.

„Selbstständige ohne wenn und aber in die gesetzliche Rentenversicherung zu zwingen, ist falsch. Deutschland braucht mehr Gründer. Darum darf man Selbstständigen keine Steine in den Weg legen. Neben der GKV-Pflicht sollte man ihnen ermöglichen, privat vorzusorgen“ so Heinz.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Matthias Bannas, Leiter(in) Kommunikation, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin, Telefon: 030 288807-0

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