Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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Rhiel und Weidemann stellen hessisches Industrieplatzportal vor / Initiative Industrieplatz Hessen hat mit neuem Leitmedium ersten Meilenstein geschafft / Wirtschaftsminister, VhU und 21 Unternehmer wollen Vorbehalte gegen die Industrie in der hessischen Gesellschaft auflösen und Industrie als Motor für Wachstum und Beschäftigung wahrnehmbar machen

(Frankfurt am Main) - "Ohne einen dynamischen industriellen Kern gibt es keinen erfolgreichen Dienstleistungssektor. Und umgekehrt: Die industrienahen Dienstleistungen sind Teil der industriellen Wertschöpfung. Maßgeblich für die Standortentwicklung ist also die Dynamik innerhalb eines weiter gefassten Industrie-Dienstleistungs-Verbunds." Das ist die Kernbotschaft der Initiative Industrieplatz Hessen, für die Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), heute (1. September 2008) mit der Website www.industrieplatz-hessen.de das Leitmedium und den ersten Meilenstein ihres Programms vorgestellt haben.

"Das Industrieplatz-Portal ist ein neuer Service, der zu einer besseren Vernetzung von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen beiträgt und die Vielfalt und Stärke der Industrie in Hessen zeigt. Er bietet einen erstklassigen Recherchezugang für die Fachkreise und informiert die Öffentlichkeit mit Zahlen und Fakten zum Standort", sagte Rhiel anlässlich der Präsentation der Website der Initiative Industrieplatz Hessen heute (1. September 2008) in Frankfurt.

Die Rubriken des auf weiteren Ausbau angelegten Internetauftritts sollen den Standort umfassend widerspiegeln. Die Rubrik "Aktuelles" bietet News und einen Veranstaltungskalender, die Rubrik "Standort/ Infrastruktur" Zahlen, Daten, Fakten, Verkehrsinfrastruktur, Industrieparks, Internationalität und Lebensqualität. Die Rubrik "Innovation" verlinkt auf Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Hochschulen, Technologiezentren und bietet informative Portraits zu den Zukunftstechnologien Energie, Bio- und Umwelttechnologie, Medizintechnik, Optoelektronik, Nano- sowie Materialtechnologie. Die Rubrik "Branchen" erläutert Wirtschaftsstruktur, Industriebranchen und Industrienahe Dienstleistungen im Portrait und Cluster im Überblick. Die Rubrik "Service" verlinkt auf Förderprogramme, Invest-in-hessen und andere weiterführende Institutionen. "Unser Ziel ist es, dass am Ende derjenige, der dieses Portal nutzt, immer dorthin geführt wird, wo das beste und meiste Wissen verfügbar ist", so Rhiel weiter. "Der erste und damit wichtigste Schritt ist jetzt gemacht."

"Die Industrie ist entscheidender Motor für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland, Aber nur in Wirtschaftsregionen, die sich engagiert um sie bemühen. Hessen tut das nicht genug, weil die Stärke seines Dienstleistungssektors und der lange Modernisierungsprozess der Industrie zu Fehleinschätzungen über die Bedeutung von Industrie geführt haben. Die letzten Jahre haben jedoch deutlich gezeigt, dass die Idee von der industriefreien Dienstleistungsgesellschaft nicht trägt", analysierte VhU-Präsident Weidemann. Aber diese Illusion bestimme heute noch vielfach unser Bewusstsein und wirke noch stark im Verhalten der Gesellschaft nach. "Die letzten Jahre hat die Industrie über ihre Produktivitätsgewinne ganz wesentlich die positive wirtschaftliche Entwicklung und den Abbau der Arbeitslosigkeit in unserem Land getragen. Es ist höchste Zeit anzuerkennen, dass die Industrie zwar nicht alles ist in Deutschland, aber dass ohne die Industrie alles nichts ist. Wir brauchen die Industrie. Sie ist ursächlich für die Wohlfahrt unseres Landes, auch in Hessen."

Demgegenüber dominieren in unserer Gesellschaft häufig noch die alten Anschauungen. So ist das Vorurteil, dass Industrie Umwelt und Natur zerstöre, ein fester, selten hinterfragter Glaubenssatz. Bereits in der Schule werde noch zu oft ein völlig überkommenes Industriebild vermittelt, das mit der heutigen Realität wenig gemein habe. Das Ergebnis mache sich bei der Berufswahl deutlich, wenn junge Menschen ihre Karrierechancen nicht mehr mit der Industrie in Verbindung brächten. Weidemann zu den Zielen der Industrieplatzinitiative: "Wir wollen Veränderungen in den Köpfen, Herzen und Taten der Menschen in Hessen herbeiführen: hin zu einem neuen Verständnis von Industrie, hin zu einer Parteinahme für eine fortschrittliche industrielle Entwicklung – weil alle davon profitieren."

Das Programm der Initiative richtet sich an die Öffentlichkeit, die öffentliche Verwaltung und an die Unternehmer am Industrieplatz selbst. Mit dem Industrieplatzportal gebe es nun ein Leitmedium für die aktive Vernetzung. Mit einer Roadshow zur Vorstellung der Initiative und zur weiteren Mitgliederwerbung seien die Gründungsmitglieder als Überzeugungstäter durch ganz Hessen unterwegs. Für die Jugendlichen werde mit Cool Industries ein spezieller Zugang zur Industrie über das Netz vorbereitet. Und mit dem Tag der offenen Industrie wolle die Initiative 2009 den Hessen Einblick geben in die Modernität der hessischen Industrie und ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

"Gerade mit Blick auf den technologischen und industriellen Wandel, der nachhaltig von einer globalen Digitalisierung und Virtualisierung geprägt sein wird, muss ein besonderes Augenmerk auf die Weiterentwicklung und den Ausbau der Telekommunikationsnetze gelegt werden, denn sie sind das wichtigste Transportmittel einer globalisierten Wissensgesellschaft", ergänzte Gastgeber Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH, deren Datenzentren von zentraler Bedeutung für den europäischen Datenaustausch sind.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

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