Schäfer-Demonstration am Brandenburger Tor / Schafhalter entrüstet über bürokratische Tierhaltungsgesetze
(Berlin) - Für den 21. März 2007 hat die Vereinigung Deutscher Landeschafzuchtverbände (VDL) bundesweit die Schafhalter und Schäfer zu einer Demonstration nach Berlin aufgerufen. Gründe sind die neue zu bürokratische Viehverkehrsverordnung, die Ende März vom Bundesrat verabschiedet werden soll, und Probleme mit der Tierschutztransport-Verordnung. Mit einem Demonstrationsmarsch durch die Mitte Berlins und einer abschließenden Kundgebung vor dem Brandenburger Tor sollen Politik und Öffentlichkeit auf die durch politische Entscheidungen entstandenen Probleme der Schafhaltung in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Die Schafwirtschaft wertet die jüngsten Tierhaltungsgesetze für nicht mehr zumutbar und Existenz vernichtend. Die Viehverkehrs-Verordnung sei ein unausgereifter Entwurf, heißt es im Aufruf zur Demonstration.
Erhebliche Auslegungsprobleme gebe es bei der Tierschutztransport-Verordnung. Auch Sanktionen in überzogenem Maße bei Bagatellproblemen, bei Cross-Compliance-Überprüfungen führen zur Entrüstung der Schäfer und Schafhalter. Mit einem klaren Votum gegen die einschneidenden und überzogenen gesetzlichen Anforderungen und Bestimmungen wollen sie in Berlin die Öffentlichkeit für die Unterstützung ihrer Anliegen gewinnen, um die Zukunftsfähigkeit der Schafhaltung in Deutschland sicherzustellen. Letztendlich geht es auch um Arbeitsplätze in der Region. Unschätzbare Dienstleistungen wie Pflege und Erhalt der Kulturlandschaft würden durch die Schäfer und die Schafhaltung für die Gesellschaft erbracht, die jetzt gefährdet seien. Der Deutsche Bauernverband (DBV) unterstützt die Vereinigung Deutscher Landeschafzuchtverbände bei dieser Demonstration.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205
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