Scharfe Kritik der VhU an Plänen zur Abschaffung der Studiengebühren / Polit-Poker wird auf dem Rücken der Hochschulen und Studenten ausgetragen
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) hat den gestern (7. April 2008) in Wiesbaden vorgestellten Gesetzentwurf von SPD und Grünen zur Abschaffung der Studiengebühren in Hessen scharf kritisiert. Der aktuelle politische Machtpoker darf nicht auf dem Rücken unserer Hochschulen und Studenten ausgetragen werden, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) gestern (7. April 2008) in Frankfurt am Main zum Vorstoß von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Diese Rolle rückwärts sorge für ein großes Hin und Her an den Hochschulen und erweise den Hochschulen und den Studenten einen Bärendienst.
Die VhU bleibe dabei, dass Studiengebühren der beste Weg zu mehr Qualität an den Hochschulen sind. Studiengebühren stärkten die Rolle der Studenten als Kunden und schärften so deren Blick für die Zukunftsinvestition Studium. Mit Gebühren könnten Studenten gezielt Einfluss auf die Qualität der Lehre an ihren Hochschulen nehmen. Wer selbst einen Teil seines Studiums bezahle, werde es sich auf Dauer nicht gefallen lassen, in überfüllten Hörsälen nur Mittelmaß vorgesetzt zu bekommen. Ein völlig falsches Signal dieses Vorschlags von SPD und Grünen sei auch die vorgesehene Streichung der Strafgebühren für Langzeitstudenten.
Dass Studiengebühren junge Leute vor dem Studium abschrecken, ist ein absolutes Vorurteil, sagte Fasbender. Dies zeigten die Erfahrungen aus den angelsächsischen Ländern und die sehr positiven Ergebnisse an der Universität Kassel, die gerade in der letzten Woche veröffentlicht wurden.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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