Scherb ruft LandFrauen zum fairen Einkauf auf
(Berlin) - Ein klares Nein zum ruinösen Preiskampf bei Lebensmitteln fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. "Als Verbraucherinnen haben wir 500.000 LandFrauen die Macht, über unsere Kaufentscheidungen Einfluss zu nehmen - dies müssen wir nutzen", so Scherb. In einem offenen Brief hatte sich Scherb mit diesem Anliegen an die Mitglieder des LandFrauenverbandes gewandt.
"Wir alle haben kein Geld zu verschenken, trotzdem sollten wir uns in Zeiten des Nahrungsmittelüberflusses, zumindest hier in Deutschland, über den Wert von Lebensmitteln - also Mittel zum Leben - bewusst werden", fordert Scherb die LandFrauen auf. Sie macht deutlich, dass die Preise für Lebensmittel heute erheblich niedriger sind als noch vor 30 Jahren. Der zunehmende Preisdruck insbesondere durch den Einzelhandel setze dabei die Qualität und die Existenz der Erzeuger aufs Spiel. Durch den Wegfall deutscher Betriebe drängen ausländische Anbieter auf den Markt. Daraus folgt, dass der Forderung der Verbraucherinnen und Verbraucher nach regional erzeugten Lebensmitteln nicht mehr entsprochen werden kann. Dem sollten die LandFrauen entschieden entgegen wirken, so Scherb.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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