"Scherbenhaufen der Union schadet Exportland Deutschland"
(Frankfurt am Main/Brüssel) - Zum Streit der Regierungsparteien und deren Auswirkungen auf den Maschinenbau sagt Carl Martin Welcker, Präsident des VDMA:
"Aus der Migrationskrise darf keine schleichende Wirtschaftskrise werden! Die unionsinterne Aufführung belastet zunehmend unser Land. Statt Giftpfeile zwischen München und Berlin zu werfen, brauchen wir den Willen zum Handeln. Die Politik hat eine Gesamtverantwortung, die über Partei- oder Landesinteressen steht. Wir brauchen Lösungen in der Migrationspolitik, dürfen aber Digitalisierung oder Handelspolitik nicht länger im Abseits stehen lassen. Der exportorientierte Maschinenbau ist in größter Sorge, dass wir Zeit verlieren und unsere europäischen Errungenschaften über Bord werfen. Schengen darf nicht angetastet werden. Nach nur 100 Tagen im Amt erwarten wir mehr als einen Scherbenhaufen."
Der VDMA vertritt mehr als 3200 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 226 Milliarden Euro (2017) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Pressestelle
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Fax: (069) 66031511
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

