Pressemitteilung | Gewerkschaft der Polizei (GdP)

Schusswaffenbilanz 2002 / Freiberg: Für warme Worte kann man sich als Polizeibeamter nichts kaufen

(Berlin) - Es sei schon sehr verwunderlich, so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Konrad Freiberg, wenn die Polizei wie bei der Vorstellung der Schusswaffen-Bilanz 2002 am 6. Juni für ihr hohes Maß an Besonnenheit und Professionalität von den Innenministern gelobt würden, auf der anderen Seite aber die Länder und der Bund massiv an sozialen Verschlechterungen für Polizeibeamte arbeiteten.

Freiberg: „Während die Politiker immer wieder von der hohen Qualifikation der Polizeibeamtinnen und -beamten schwärmen, bereiten sie durch die bereits vom Bundesrat verabschiedete Öffnungsklausel in der Beamtenbesoldung flächendeckend eine Bestrafung vor, in dem sie das Urlaubs- und das Weihnachtsgeld streichen wollen. Für warme Worte kann man sich aber auch als Polizeibeamter in Deutschland nichts kaufen.“

Freiberg forderte die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern auf, der heiklen Aufgabe, der Polizeibeamte tagtäglich im Umgang mit der Dienstwaffe ausgesetzt seien, Rechnung zu tragen. Wer von seiner Polizei erwarte, die hohe Verantwortung eines tödlichen Schusses zu tragen, dürfe nicht derart massiven Sozialabbau betreiben.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle Stromstr. 4, 10555 Berlin Telefon: 030/3999210, Telefax: 030/399921200

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