Schwangere verzichten meist auf Selbstmedikation
(Berlin) - Nur 5 Prozent aller Schwangeren greifen in der Apotheke ohne ärztliche Empfehlung zu rezeptfreien Medikamenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage bei 1.300 Müttern von Kindern unter 10 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Die Vorsicht der werdenden Mütter ist erfreulich", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA. "Schwangere und Stillende sollten die Einnahme von Medikamenten grundsätzlich vorab mit ihrem Arzt absprechen." Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen wie Folsäure können vor und während der Schwangerschaft sinnvoll sein. Dazu informieren Arzt und Apotheker gerne individuell.
Knapp zwei Drittel aller Mütter nehmen laut der infas-Umfrage während der Schwangerschaft oder Stillzeit, abgesehen von Vitaminen oder Mineralstoffen, keine Arzneimittel ein. Jeder fünften Schwangeren oder Stillenden verordnet der Arzt Medikamente gegen akute Beschwerden wie Schmerzen. Etwa 17 Prozent der Schwangeren werden gegen eine bestehende Erkrankung der Mutter medikamentös behandelt.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Thomas Bellartz, Leitung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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