Sehrbrock: Arbeitnehmerdatenschutz jetzt!
(Berlin) - Der DGB begrüßt es ausdrücklich, dass wegen der illegalen Überwachung von Mitarbeitern von den Aufsichtsbehörden spürbare Strafzahlungen gegen den Discounter Lidl verhängt worden sind.
Ingrid Sehrbrock sagte dazu am am Donnerstag (11. September 2008) in Berlin:
Die Arbeitgeber müssen begreifen, dass das Ausspionieren von Mitarbeitern absolut inakzeptabel ist. Die Vorfälle bei Lidl, aber auch bei anderen Discountern sowie bei der Telekom machen zudem deutlich, dass ein wirksames Arbeitnehmerdatenschutzgesetz längst überfällig ist. Es darf nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben, sondern es muss ein klares Verbot der Überwachung von Beschäftigten gesetzlich geregelt werden. Insofern ist die geplante Bundesratsinitiative aus Rheinland-Pfalz der richtige Vorstoß andere Länder sollten diesem guten Beispiel folgen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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