Sehrbrock: Berufsanfänger brauchen Unterstützung in der Krise
(Berlin) - Zur Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über BerufsanfängerInnen sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Dienstag (12. Mai 2009) in Berlin:
"Die Langzeitstudie des IAB zeigt klar, dass sich Krisenzeiten negativ auf junge BerufseinsteigerInnen nach der Ausbildung auswirken. Politik und Unternehmen sollten umgehend die richtigen Konsequenzen daraus ziehen. Der DGB hat schon vor einiger Zeit eine Übernahmeprämie für Unternehmen gefordert, die einen Auszubildenden aus einem insolventen Betrieb übernehmen. Dies muss nun zügig umgesetzt werden.
Darüber hinaus bestärkt uns die Studie in unserer Forderung nach Übernahme nach der Ausbildung. So steigen die Chancen der Jugendlichen auf einen gelungenen Berufseinstieg enorm. Wir fordern die Arbeitgeber auf, verstärkt betriebliche und tarifliche Vereinbarungen zur Übernahme mit den Gewerkschaften abzuschließen. Darüber hinaus sollte die Altersteilzeit als Brücke in Beschäftigung genutzt und frei werdende Stellen mit einem ehemaligen Lehrling dauerhaft besetzt werden."
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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