Sehrbrock: Wir werden uns nicht am Ausbildungspakt beteiligen
(Berlin) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält an seiner grundsätzlichen Kritik am Ausbildungspakt fest. Die Gewerkschaften sind nicht bereit, diesen Pakt, der dem Ausbildungsproblem nichts als Unverbindlichkeit entgegen zu setzen hat, durch unsere Beteiligung aufzuwerten, sagte DGB-Vorstands-mitglied Ingrid Sehrbrock am Montag (16. Januar 2006) in Berlin. Unsere Vorschläge zur Verbesserung der Ausbildungssituation gehen weit darüber hinaus. Wir wollen eine nationale Bildungsinitiative, deren Ziel mehr Ausbildungsplätze, eine höhere Ausbildungsreife der Jugendlichen sowie eine deutlich bessere Qualität in Bildung und Ausbildung ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Mitarbeit der Länder, der Bundesregierung und der Sozialpartner erforderlich, so das DGB-Vorstandsmitglied. Placebo-Politik bringt den Jugendlichen nichts, sagte Sehrbrock. Dass der Pakt nicht ausreicht, hat offensichtlich auch Bildungsministerin Annette Schavan erkannt. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie in dieser Woche ein Job-Starter Programm vorstellen will.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Hilmar Höhn, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

