Smart Meter für den Klimaschutz / Für Smart Grids sind intelligente Zähler die Basis, um Stromerzeugung und -verbrauch zu optimieren und die CO2-Emissionen zu minimieren
(Frankfurt am Main) - Privathaushalte, die sich für einen intelligenten elektronischen Zähler (Smart Meter) entscheiden, schützen dadurch auch das Klima: Mit dem Smart Meter fällt es leichter, sparsam mit Energie umzugehen. Die elektronischen Zähler sind zudem wichtige Komponenten für das Smart Grid, das intelligente Stromnetz: Mit ihnen lassen sich Stromerzeugung und -verbrauch besser aufeinander abstimmen. Zum Beispiel ließen sich Wärmepumpe oder Gefriertruhe möglichst dann betreiben, wenn Windstrom verfügbar ist. Umgekehrt würde das Stromsparen in Zeiten hoher Netzauslastung bewirken, dass ineffizient arbeitende Öl- oder Erdgas-Reservekraftwerke seltener laufen müssen. "Beides reduziert die erzeugungsbedingten CO2-Emissionen, ist also ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz", betont Herbert Brunner, Vorsitzender der ZVEI-Fachabteilung Zählung und Systemlösungen. Voraussetzung sind geeignete Stromtarife und ein von der Energiewirtschaft gestütztes Lastmanagement. Daher fordert die Politik von den Energieversorgern, bereits zum Ende dieses Jahres lastvariable bzw. zeitabhängige Tarife einzuführen.
Brunner: "Das Smart Grid ist nicht von heute auf morgen umzusetzen, aber wir sollten alles daran setzen, schnell Fortschritte zu machen. Die Einführung der Smart Meter und ein von Energieanbietern und -kunden praktiziertes Lastmanagement ist ein erster wichtiger Schritt, denn so lässt sich mit vergleichsweise kleinem Aufwand ein großer Beitrag zum Klimaschutz erzielen." Die ZVEI-Initiative "Pro Smart Metering" hat sich deswegen zur Aufgabe gemacht, Handwerk und private Haushalte über die Vorzüge intelligenter Zähler zu informieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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