Sommer erneuert nach Nazi-Überfall auf Gewerkschafter Forderung nach NPD-Verbot
(Berlin) - Der DGB ist bestürzt über den Nazi-Überfall auf Teilnehmer der "Geh-Denken"-Veranstaltung und bekundet den Opfern tiefes Mitgefühl sowie Solidarität.
Auf der Rückreise von der Veranstaltung in Dresden hatten Neonazis am Samstag (14. Februar 2009) auf einer Raststätte bei Jena Busse mit Gewerkschaftern aus Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen angegriffen und zum Teil schwer verletzt.
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer, der ebenfalls an der "Geh-Denken"-Veranstaltung teilgenommen hatte, forderte am Sonntagabend (15. Februar 2009) in Berlin unverzügliche und umfassende Aufklärung des abscheulichen Vorfalls: "Es ist unerträglich, dass so etwas über 60 Jahre nach den Brutalitäten der Nationalsozialisten gegenüber der Gewerkschaftern wieder passieren kann. Die Täter müssen nun rasch zur Verantwortung gezogen werden. Dieser Fall zeigt einmal mehr, welcher menschenverachtenden Methoden sich rechtsextreme Parteien und Gruppen bedienen. Die Politik muss endlich handeln und alles tun, um ein NPD-Verbot voranzutreiben." Der DGB werde sich weiterhin auf allen Ebenen für eine demokratische, freie und tolerante Gesellschaft einsetzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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