Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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Sommer regt Runden Tisch für menschenwürdige Arbeit an

(Berlin) - Michael Sommer, DGB-Vorsitzender und stellvertretender Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), hat die Bundesregierung aufgefordert, an dem Ziel des IGB mitzuwirken, weltweit menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu müsse die Zusammenarbeit von Internationaler Arbeitsorganisation (ILO), Welthandelsorganisation (WTO) und Internationalem Währungsfonds (IWF) konkretisiert und intensiviert werden, so Sommer am Freitag (24. November 2006) in Berlin.

Eine gute Gelegenheit biete das Treffen der G8-Arbeitsminister im Mai 2007 in Dresden. „Die politischen Gastgeber sollten ILO-Generaldirektor Juan Somavía, WTO-Generalsekretär Pascal Lamy und IWF-Direktor Rodrigo Rato, gemeinsam mit den Sozialpartnern, zu einem Gespräch am Runden Tisch einladen“, sagte Sommer. Dies wäre ein konkreter Schritt zu einem gemeinsamen Arbeitsforum für die Bereiche Handel, soziale Entwicklung und Arbeitsnormen, um das sich Somavía bemühe.

„Wenn es uns gelingt, dass die WTO eine Arbeitnehmerrechtsklausel in ihre Statuten aufnimmt, kommen wir unserem Ziel ein entscheidendes Stück näher: Waren und Dienstleistungen im Einklang mit den Kernarbeitsnormen zu produzieren und zu verteilen“, so der stellvertretende IGB-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Hilmar Höhn, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324

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