SoVD: Minimale Rentenerhöhung wird durch erhöhte Krankenkassenbeiträge aufgefressen
SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Die geringfügige Rentenerhöhung von 0,54 Prozent ist kein Grund zum Jubeln, da sie von den erhöhten Krankenkassenbeiträgen aufgefressen wird.
Für einen Rentner mit einer Rente von 1100 Euro bedeutet die angekündigte Rentenerhöhung, dass er ab dem 1. Juli monatlich 5,94 Euro mehr erhält. Für einen Rentner, der zum Beispiel bei der AOK Bayern versichert ist, steigt aber zum 1. April der Krankenkassenbeitrag um 0,9 Prozent auf 14,5 Prozent. Davon muss er 0,45 Prozent selbst tragen. Der Rentner zahlt also 4,95 Euro monatlich mehr für die Krankenversicherung. Unter dem Strich bleibt für diesen Rentner von der Rentenerhöhung nur ein Euro übrig.
Die Rentenerhöhung ist für die Rentner ein Nullsummenspiel. Unter dem Strich haben die Rentner nicht mehr im Portemonnaie. Eine Rentenerhöhung von 0,54 Prozent gleicht nicht einmal die Inflationsrate aus.
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