Sozialverband SoVD übt scharfe Kritik an der Krankenhausreform / SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Verlässliche Finanzierung unsicher"
(Berlin) - "Die Reform der Krankenhäuser ist mit enormen Hoffnungen der Patienten verbunden. Jetzt ist zu befürchten, dass das Gesetz selbst zum Notfall wird", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Verbandspräsident fordert eine verlässliche Finanzierung der Investitionskosten der Krankenhäuser. "Die Bundesländer müssen stärker in die Pflicht genommen werden, damit die Rechnung am Ende auch bezahlt werden kann", so Bauer.
Aus Sicht des SoVD drohen den Versicherten zudem einseitige Mehrbelastungen. Die mit den geplanten Reformmaßnahmen verbundenen Mehrausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung betragen Schätzungen zufolge bis 2020 rund 5,4 Milliarden Euro. Ohne eine paritätische Finanzierung der Beitragssätze zur Krankenversicherung müssen die Versicherten diese Kosten alleine tragen.
Der Sozialverband SoVD vertritt die Interessen der Patientinnen und Patienten.
SoVD-Stellungnahme: http://sovd.de/2502.0.html
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
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