Späterer Unterrichtsbeginn realitätsfremd
(Berlin) - Der Vorschlag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten stammt aus dem Wolkenkuckucksheim, erklärte heute (17. Januar 2006) der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger gegenüber N 24. Ein späterer Unterrichtsbeginn ginge an der Realität der Arbeitswelt und damit an der Realität vieler Familien vorbei, meinte Eckinger. Gerade der ausgeprägte Wunsch von Eltern nach Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen zeige, wie wichtig es sei, Schulen bereits früh zu öffnen, damit die Kinder und Jugendlichen sich nicht selbst überlassen blieben. Zugleich bezeichnete Eckinger Argumente von Lernpsychologen als Pauschalurteile, wonach das Lernen am späteren Vormittag erfolgreicher sein würde. Vielmehr sei es klar, dass Kinder in der Schule erfolgreicher lernen könnten, wenn sie ausgeschlafen und mit einem Frühstück im Magen in die Schule kämen.
Wollte man eine ernsthafte Diskussion über einen späteren Unterrichtsbeginn führen, so der VBE-Bundesvorsitzende, müsste man diskutieren, wie dann Schulorganisation und Pädagogik in Einklang gebracht werden könnten.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
Mira Futász, Pressereferentin
Behrenstr. 23-24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7261966-0, Telefax: (030) 7261966-19
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