Pressemitteilung | Deutscher Kulturrat e.V.
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SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier soll sein Konzept zur Stärkung der Kreativwirtschaft präzisieren / Deutscher Kulturrat begrüßt prominenten Stellenwert der Kultur- und Kreativwirtschaft im Konzept des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier "Die Arbeit von morgen"

(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in seinem Konzept "Die Arbeit von morgen" der Kultur- und Kreativwirtschaft einen prominenten Stellenwert einräumt und sich dafür einsetzen will, dass 500.000 neue Stellen in dieser Branche geschaffen werden. Zusammen mit der Gesundheitswirtschaft wird die Kreativwirtschaft als ein Beschäftigungsmotor für den Dienstleistungsstandort Deutschland gesehen.

Im Konzept "Die Arbeit von morgen" werden die bestehenden schwierigen Seiten in der Kultur- und Kreativwirtschaft wie geringe Einkommen oder auch die Internetpiraterie angesprochen. Das ist wichtig und unterscheidet sich von der ansonsten oftmals sehr euphorischen Betrachtung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Zugleich werden Perspektiven bis zum Jahr 2020 aufgezeigt. Hier spielen der Schutz des geistigen Eigentums, die angemessene Entlohnung der Urheber und die Entwicklung von Bezahlsystemen im Internet eine wichtige Rolle. Positiv ist ferner, dass die Künstlersozialversicherung als weltweit einzigartiges System gestärkt werden soll.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Wir freuen uns, dass Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier der Kultur- und Kreativwirtschaft einen so prominenten Stellenwert in seinem Konzept "Die Arbeit von morgen" einräumt. Wichtig ist, dass er neben dem Licht auch die Schattenseiten der Kultur- und Kreativwirtschaft sieht. Besonders positiv ist, dass in dem Konzept die Reform des Urheberrechtes als der Schlüssel zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft gesehen wird. Wir fordern den Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier auf, sein Konzept in den nächsten Wochen zu präzisieren, damit Künstlerinnen und Künstler sowie die Unternehmen der Kulturwirtschaft konkret wissen, woran sie sind."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Kulturrat Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Chausseestr. 103, 10115 Berlin Telefon: (030) 24728014, Telefax: (030) 24721245

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