SPD-Verkehrspolitiker wollen Transportlogistikgewerbe in Deutschland helfen
(Frankfurt am Main) - Unter der Leitung des Verkehrspolitischen Sprechers der SPD Bundestagsfraktion, Herrn Uwe Beckmeyer, informierten sich die Mitglieder der SPD-Arbeitsgruppe Verkehr in einer Diskussionsrunde mit den Hauptgeschäftsführern des BGL, Herrn Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, und des DSLV, Herrn Heiner Rogge, über die Lage im Deutschen Transportlogistikgewerbe. Die überaus dramatischen Beschäftigungseinbrüche in diesem Gewerbe sind das Spiegelbild der allgemeinen Wirtschaftskrise, die vor allem auf die exportorientierten Unternehmen durchgeschlagen hat. Die Gewerbevertreter berichteten von Auftrags- und Umsatzeinbrüchen von 30 - 50 Prozent. Erschwerend wirke im "Überlebenskampf" der Betriebe die Erhöhung der Lkw-Maut zum 1. Januar 2009 um durchschnittlich 50 Prozent. Zahlreiche Unternehmen litten unter gravierenden Liquiditätsproblemen. Sofortiges Handeln sei unabdingbar. Als Hilfestellung der Politik wurde angeregt, Überlegungen zu treffen, wie mittelständische Unternehmen mit ihrem "gesunden Kern" über die schwierigen Zeiten gebracht werden können. Mit der SPD-Arbeitsgruppe Verkehr wurde vereinbart, zeitnah die von der Bundesregierung verabschiedeten Hilfsprogramme auf Verbesserungsmöglichkeiten zu analysieren und sie gegebenenfalls zu präzisieren und zu ergänzen, damit die Hilfen passgenau beim mittelständischen Verkehrsgewerbe ankommen. Eine Expertenrunde aus Politik und Wirtschaft soll Vorschläge erarbeiten, wie dem Gewerbe rasch und zielführend geholfen werden kann.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL)
Martin Bulheller, Leiter, Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsbeobachtung
Breitenbachstr. 1, 60487 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 79190, Telefax: (069) 7919227
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