Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft intensivieren als Bundesvereinigung ihre Zusammenarbeit / Interessenvertretung mit neuem Namen und schärferem Profil
(Berlin) - Unter der neuen Bezeichnung "Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft" (BSI) wollen die wichtigsten Interessenvertretungen aus der Wohnungs- und Immobilienbranche ihre Zusammenarbeit künftig weiter intensivieren. Das gab der derzeitige BSI-Vorsitzende, Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn, anlässlich der internationalen Fachmesse EXPO REAL in München bekannt.
Nicht nur die Verpackung sei neu. Wir werden in Zukunft noch häufiger und intensiver als in der Vergangenheit gemeinsam gegenüber Politik und Öffentlichkeit auftreten und die Interessen unserer Mitglieder vertreten, kündigte Dorn an. Angesichts der enormen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft in Deutschland sei eine schlagkräftige gemeinsame Interessenvertretung bei übereinstimmender Interessenlage unverzichtbar.
Ohne die Selbstständigkeit der einzelnen Mitgliedsverbände einzuschränken, wolle man in Zukunft für die Interessenvertretung und Dienstleistungen die Kompetenzen z.B. in gemeinsamen Arbeitsgruppen bündeln und Synergien nutzen. Mit diesem engeren Schulterschluss können wir insbesondere die Politik und Öffentlichkeit über die Entwicklungen in unserer Branche aus einer Hand informieren, unterstrich Dorn ein wesentliches Motiv der Verbändekooperation, die zukünftig weiter wachsen soll.
Der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft gehören derzeit an:
- Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW): Dem BFW gehören derzeit rund 1.600 Unternehmen an, die einen Bestand von ca. 3,2 Millionen Wohnungen verwalten.
- GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen: Der GdW repräsentiert bundesweit 3.200 Unternehmen mit 6,5 Millionen bewirtschafteten Wohnungen, in denen rund 16 Millionen Menschen leben.
- Haus & Grund Deutschland: Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund vertritt die Interessen von rund 850.000 Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern. Die privaten Eigentümer besitzen mit rund 31 Millionen Wohneinheiten etwa 80 Prozent des gesamten Bestandes. Davon werden rund 14 Millionen Wohnungen vermietet.
- Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter (BFW): Dem BFW gehören derzeit rund 360 Unternehmen an. Die Mitgliedsunternehmen verwalten ca. 530.000 Eigentumswohnungen, mit einem Gesamtvermögen von über 45 Mrd. Euro.
- Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV): In den 11 Landesverbänden des DDIV sind derzeit knapp 1.200 hauptberuflich tätige Immobilienverwalter organisiert. Diese Mitgliedsunternehmen verwalten einen Bestand von ca. 1,4 Millionen Wohnungen, wobei die bewirtschaftete Wohn- und Nutzfläche bei 84 Millionen Quadratmetern liegt.
- Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp): Der vdp ist einer der Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft. Mit einem Marktanteil von etwa 40 Prozent in der gewerblichen und von gut 20 Prozent in der Wohnimmobilien-Finanzierung sind die derzeit 28 im vdp zusammengeschlossenen Institute führend in der Immobilienfinanzierung in Deutschland.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland
Stefan Diepenbrock, Presse
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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