Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft sehen in Wohn-Riester viel versprechenden Ansatz / SPD-Modell zur Integration der Immobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge
(Berlin) - Die Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft haben das von der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag vorgestellte Modell zur Integration der Immobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge als innovativen Beitrag grundsätzlich begrüßt. Der Wohn-Riester weise deutliche Überschneidungen mit dem von den Verbänden vorgelegten Modell KaNaPE (Kapitalstock zur Kalkulation der Nachgelagerten Persönlichen Einkommensbesteuerung) auf, betonte der Vorsitzende der Spitzenverbände, Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn.
Das SPD-Konzept kann ein großer Schritt sein, um die gleichberechtigte Einbindung der Immobilie in das bestehende Riester-System voranzubringen, sagte Dorn, der die Regierungskoalition aufforderte, möglichst rasch mit der Umsetzung dieses Gesetzesvorhabens zu beginnen. Positiv bewerten die Spitzenverbände, dass die Tilgungsbeiträge wie Altersvorsorgebeiträge behandelt und steuerlich gefördert werden sollen. Auch das Ansparen eines Geldbetrages zur Begleichung der Steuerschuld im Rahmen der nachgelagerten Besteuerung wird von den Spitzenverbänden als ein sinnvoller Beitrag angesehen. Problematisch sei hingegen der Vorschlag, dass die Förderbeträge in die Geldrente zurückfließen sollen. Die Nichtauszahlung des Förderbetrages schränke die beabsichtigte vollständige Integration der Immobilie unnötig ein. Hier sei der SPD-Vorschlag verbesserungswürdig.
Optimierungsbedarf sehen die Spitzenverbände auch noch bei der Frage, wie viel Kapital zur Immobilienfinanzierung aus dem angesparten Riester-Vermögen entnommen werden darf. Wenn die Immobilie als gleichberechtigte Anlageform bestehen soll, müsste die Entnahme des kompletten Kapitals zur Finanzierung möglich sein. Der Wohn-Riester der SPD sieht vor, lediglich maximal die Hälfte des gesparten Geldes für den Immobilienerwerb verwenden zu können.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland - Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V.
Stefan Diepenbrock, Presse
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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