Sprechen statt streiken! / Appell der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband
(Berlin) - Den Schülerinnen und Schülern sollte die Möglichkeit gegeben werden, vor Ort an den Schulen über das bestehende Bildungssystem, seine Erfolge und seine Zukunft zu sprechen, statt sich am geplanten "Bildungsstreik" mit Schwerpunkt am 17. Juni 2009 zu beteiligen. So wird Demokratie erlebbar. "In diesem Sinne aktiv zu werden, rufen wir alle Lehrerinnen und Lehrer auf! So können wir zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler gerade auch in solchen Fragen als Gesprächspartner ernst genommen werden, dass Bildung aber andererseits als Thema für plumpe Parolen zu wertvoll ist", so Dr. David-Samuel Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband.
Es gelte daher, die Schülerinnen und Schüler über die wirklichen Ziele dieses "Bildungsstreiks" aufzuklären, Kontakte mit der Schülermitverwaltung zu knüpfen und Alternativangebote zu unterbreiten, die dem berechtigten demokratischen Interesse der jungen Menschen gerecht würden.
Verschiedene Organisationen haben in der Woche vom 15. bis zum 19. Juni 2009 zu einem sogenannten "Bildungsstreik" aufgerufen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Philologenverband e.V. im DBB
Pressestelle
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40816781, Telefax: (030) 40816788
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