Pressemitteilung | Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA)

Staatliche Preistreiberei beenden / Energie-Abnehmerverband VEA für Absenkung der Mehrwertsteuer auf Energie / Staatsanteil muss sinken

(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) unterstützt die Forderung des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle nach einer Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Strom, Gas und Öl von 19 auf 7 Prozent und fordert weitergehende Maßnahmen zur Verringerung der Abgabenlast. „Die Versorgungsunternehmen und der Staat schaukeln sich und die Energiekosten gegenseitig hoch. Nun ist es an der Zeit, dass die Politik mit gutem Beispiel vorangeht und den Staatsanteil endlich senkt“, erklärt Manfred Panitz, geschäftsführendes VEA-Vorstandsmitglied. „Dazu gehören nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern im Besonderen auch die Stromsteuer sowie die Umlagen für das EEG und das KWKG.“ Die Preistreiberei müsse ein Ende haben – nicht nur von Seiten der EVU, sondern auch von staatlicher Seite, so Panitz.

Der Staat verursacht durch Steuern und Abgaben beim Strompreis für private Haushalte über 40 Prozent der Kosten. Die Belastungen sind inzwischen etwa sechsmal so hoch wie 1998 zu Beginn der Liberalisierung. Die Mehrkosten für die Förderung von Ökostrom beliefen sich 2007 auf mehr als 4 Milliarden Euro. Auch die Mehrwertsteuer stellt einen erheblichen Kostenfaktor für private Haushalte und Industriekunden dar. „Der Staat verfügt über volle Kassen. Wir mahnen dringend an, die Verbraucher zu entlasten. Der Staatsanteil muss sinken und Energie bezahlbar bleiben“, erläutert Panitz. Der VEA stehe voll und ganz hinter der Diktion der Energiekosten als „Brotpreis des 21. Jahrhunderts“.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) Manfred Panitz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Zeißstr. 72, 30519 Hannover Telefon: (0511) 98480, Telefax: (0511) 9848-188

(el)

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