Staatliche Schulen stärken
(Berlin) - Für eine deutlich bessere Finanzierung der staatlichen Schulen sprach sich heute (5. März 2007) der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger gegenüber dem Nachrichtenkanal N 24 aus.
Staatliche Schulen würden sehr gern kleinere Klassen, mehr individuelle Förderung und ein besseres Lehrer-Schüler-Verhältnis anbieten, um jedem Kind und Jugendlichen eine positive Bildungskarriere zu ermöglichen. Bildung müsse in Deutschland vom Einkommen der Familien entkoppelt werden, betonte Eckinger. Da sei es der falsche Weg, in Privatschulen das Heil zu suchen. Eine höhere staatliche Finanzierung von Privatschulen lehnte Eckinger ab. Zugleich habe er jedoch Verständnis für die Entscheidung von Eltern, ihren Nachwuchs auf Privatschulen zu geben. Der VBE-Bundesvorsitzende bezeichnete die aktuelle Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft zur Situation der Privatschulen als „nicht sehr lauter“.
Von derzeit 9,4 Millionen Schülerinnen und Schülern gehen 640 000 auf Privatschulen. Der vom IW angegebene Boom auf Privatschulen relativiert sich nach Auffassung des VBE vor dem Hintergrund demografischer Entwicklung. Während die Schülerzahl in Deutschland allein in den vergangenen beiden Jahren um über 270 000 zurückging, ist die Zahl der Privatschüler um etwa 30 000 angestiegen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
Pressestelle
Behrenstr. 23-24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7261966-0, Telefax: (030) 7261966-19
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