Stabilisierung des erreichten Niveaus
(Berlin) - Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes bewerten ihre aktuelle Geschäftslage etwas ungünstiger als im Vormonat. Eintrübungen zeichnen sich seitens der westdeutschen Betriebe im Wohnungsbau und im Straßenbau ab. Die ostdeutschen Betriebe zeigen sich mit den Geschäften im gewerblichen Bau weniger zufrieden. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedern für Juli 2008.
Die Baunachfrage fiel für die Baubetriebe der alten Länder vor allem im Wohnungsbau zurück. Aber auch im gewerblichen Bau und im öffentlichen Hochbau gingen offenbar weniger Aufträge als im Monat zuvor ein. In den neuen Ländern hält sich die Nachfrage in allen Sparten auf Vormonatsniveau.
Die Bautätigkeit blieb weitgehend unverändert. Behinderungen scheinen überwiegend ausgeblieben zu sein. Dementsprechend hielt sich auch die Beschäftigung auf dem erreichten Niveau.
Die Auftragsbestände sind meist zu niedrig. Die Baubetriebe im Westen melden für den gewerblichen Bau einen rückläufigen Auftragsbestand. Lediglich im sonstigen Tiefbau und im Straßenbau halten sich die Meldungen hinsichtlich eines ausreichenden bzw. zu kleinen Auftragsbestandes in etwa die Waage. In den neuen Ländern äußern sich die Baubetriebe über alle Bausparten hinweg unzufrieden mit dem Auftragspolster. Die durchschnittliche Reichweite des Auftragsbestandes fällt im Westen für den Hochbau wieder auf weniger als 2 Monate. Im Straßenbau und im sonstigen Tiefbau blieb die mögliche Produktionsdauer bei 2,1 bzw. 2,0 Monaten. Die ostdeutschen Betriebe verzeichneten ebenfalls im Hochbau Einbußen bei der Reichweite auf nunmehr 1,8 Monate. Analog der Entwicklung im Westen bleiben die Reichweiten im Straßenbau mit 1,5 Monaten und im sonstigen Tiefbau mit 1,6 Monaten auf Vormonatsniveau.
Die Baupreise tendieren in den alten wie in den neuen Ländern weitgehend stabil.
Die Betriebe erwarten keine Veränderung im Hinblick auf Umsätze, Aufträge und Preise.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
Dr. Ilona K. Klein, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin
Telefon: (030) 203140, Telefax: (030) 20314419
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