Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)

Städtebund will Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen stärker bekämpfen

(Berlin) - Der Deutsche St√§dte- und Gemeindebund (DStGB) hat ein sch√§rferes Vorgehen gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen gefordert. Dazu geh√∂rten die strikte Beachtung des Jugendschutzes genauso wie eine gezielte Suchtpr√§vention an Schulen und deutlich strengere Gesetze, die es Jugendlichen erschweren, sich Alkohol zu beschaffen, sagte Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Gerd Landsberg der Zeitung ¬ĄRheinpfalz am Sonntag¬ď.

W√§hrend laut einer Umfrage 2005 noch 20 Prozent der Jugendlichen zugaben, im vorangegangenen Monat einmal stark betrunken gewesen zu sein, waren es 2007 bereits 26 Prozent. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen der 10- bis 20-J√§hrigen wegen einer Alkoholvergiftung habe sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen habe ein ¬Ąerschreckendes Ausma√ü¬ď angenommen, sagte Landsberg.

Der Gemeindebund forderte, den Verkauf von Alkohol an Tankstellen, Kiosken und Superm√§rkten nach 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens zu verbieten. Die dazu von Baden-W√ľrttemberg auf den Weg gebrachte Gesetzesinitiative sei ¬Ąein richtiger Schritt¬ď gewesen. ¬ĄNotwendig sind auch Alkoholtestverk√§ufe, um die Einhaltung des Jugendschutzes wirksam zu kontrollieren¬ď, betonte Landsberg. Landsberg unterst√ľtzt auch das bereits in vielen St√§dten und Gemeinden bestehende Alkoholverbot an bestimmten √∂ffentlichen Pl√§tzen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher St√§dte- und Gemeindebund (DStGB) Franz-Reinhard Habbel, Leiter, Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

(tr)

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