Stärkung der Prävention richtig / Finanzierung nicht ausgewogen
(Berlin) - Zur ersten Lesung des Präventionsgesetzes im Deutschen Bundestag erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 18. Februar in Berlin: "Der DGB begrüßt die Initiative der Bundesregierung zur Förderung von Prävention. Eine stärkere Gesundheitsvorsorge verhindert Krankheiten und entlastet das Gesundheitssystem von vermeidbaren Kosten.
Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir begrüßen deshalb den Ansatz der Bundesregierung, die Prävention auch in Schulen, Gemeinden und Betrieben zu fördern. Die Stiftung Prävention ist ein geeignetes Mittel für die Entwicklung einheitlicher Qualitätsstandards.
Die vorgesehene Finanzierung hält der DGB für unausgewogen. Da auch die Versicherten der privaten Krankenversicherungen von Präventionsmaßnahmen profitieren, fordern wir, dass die privaten Krankenversicherungsunternehmen an der Finanzierung beteiligt werden. Auch die öffentliche Hand muss einen gerechten Anteil leisten. Ihr Anteil sollte mindestens so hoch sein, wie die Summe, die gesetzliche Kranken-, Renten-, Pflege- und Unfallversicherung gemeinsam aufbringen."
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: 030/24060-0, Telefax: 030/24060324
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