Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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Starke Exportimpulse im Inland kaum umgemünzt / DIHK-Chefvolkswirt Axel Nitschke zur BIP-Entwicklung 2005

(Berlin) - Die deutsche Konjunktur hat es 2005 abermals nicht geschafft, ihren flachen Wachstumspfad zu verlassen. Immerhin regen sich seit Jahresmitte 2005 die Investitionsaktivitäten der Unternehmen – ein Hoffnungszeichen für die Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2006. Solange die Kardinalprobleme am Arbeitsmarkt, bei den Lohnzusatzkosten und in der Unternehmensbesteuerung jedoch nicht gelöst sind, wird das Wachstums- und Beschäftigungspotenzial schwach bleiben.

Die Konjunktur hatte unter dem Strich 2005 sogar einen Durchhänger: Nach der positiven Entwicklung im Jahr 2004 ist die BIP-Zunahme mit real 0,9 Prozent schon wieder auf einen Wert knapp unterhalb der Ein-Prozent-Marke gefallen. Dies spiegelt das Manko der deutschen Volkswirtschaft wider: das schwache Potenzialwachstum von kaum mehr als einem Prozent. Bedenklich stimmt zudem, dass Deutschland das Maastricht-Kriterium der Drei-Prozent-Neuverschuldung zum vierten Mal in Folge verletzt: Dieser klamme Staatshaushalt ist ein Spiegel unserer Wachstumsprobleme.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ute Brüssel, Pressesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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